Wärmedämmung
Für die Dämmung eines Holzfertighauses werden unterschiedliche Dämmverfahren eingesetzt.

Die Wärmedämmung eines Holzhauses stellt ein überaus wichtiger Aspekt des Holzhausbaus dar. Je nach dem, um was für eine Art Holzfertighaus es sich handelt, werden unterschiedliche Dämmverfahren eingesetzt. Auch bezüglich der Dämmmaterialien finden sich hierbei gravierende Unterschiede.
Eine beim Holzhausbau sehr häufig verwendete Wärmedämmung stellt die Zwischenwanddämmung, oder auch Mehrschichtsystemdämmung dar. Bei dieser Dämmungsart werden die Dämmmaterialien beispielsweise mithilfe von Luftdruck in die Zwischenräume der bereits montierten Holzwände geblasen. Auch finden sich mitunter Holzhäuser, wie zum Beispiel Schwedenhäuser, bei welchen die Dämmstoffe bereits bei der Herstellung der einzelnen Fertigbauteile in diese eingebracht werden.
Eine weitere sehr häufig verwendete Dämmungsart stellt die Innen- bzw. Außendämmung dar, welche hauptsächlich beim Bau von Blockhäusern eingesetzt wird. Bei dieser Dämmungsart werden die Dämmstoffe direkt auf die Innen- oder Außenseite der Wände aufgebracht und mit einer schützenden Schicht aus Holzbrettern oder Verbundstoffen versiegelt.
Für die Dämmung eines Holzhauses finden sich sehr unterschiedlichen Dämmmaterialien.
Je nachdem, ob der Bauherr eine einwandfreie Ökologie für sein Holzfertighaus wünscht, kann er auf die verschiedensten Dämmstoffe zurückgreifen. Soll das Holzhaus einen hohen ökologischen Wert erreichen, dürfen für die Wärmedämmung ausschließlich rein natürliche Dämmstoffe, wie Mineralwolle oder Hanffasern, verwendet werden. Spielt die ökologische Werthaftigkeit des Holzhauses nur eine untergeordnete Rolle, kann der Bauherr auch eine Wärmedämmung mit rein synthetischen Dämmmaterialien, wie Styropor, veranlassen.
