Ein Holzfertighaus als Passivhaus
Ein Passivhaus ist von externen Wärmeenergielieferungen unabhängig.

Als Passivhäuser werden Eigenheime bezeichnet, welche aufgrund einer sehr effektiven Wärmedämmung und dem Einsatz von speziellen Systemen für die passive Wärmegewinnung nicht von externen Wärmeenergielieferungen abhängig sind. Passivhäuser werden generell durch die Wärmeabstrahlung der Bewohner, durch die im Haushalt verwendeten Geräte und mithilfe der Sonneneinstrahlung beheizt. Holzfertighäuser eignen sich aufgrund der positiven Eigenschaften des Holzes und der beim Holzhausbau eingesetzten Dämmverfahren generell sehr gut als Passivhäuser.
Ein Holzpassivhaus benötigt spezielle Systeme für die passive Energiegewinnung.
Um ein Holzhaus zu einem Passivhaus umzurüsten, muss dieses mit den für die passive Energiegewinnung benötigten Systemen, wie beispielsweise einer speziellen Lüftung ausgestattet werden. Die Lüftung in einem Passivhaus ermöglicht die konstante Versorgung der Bewohner mit Frischluft, ohne dass dabei kostbare Wärme verlohren geht. Die Lüftung arbeitet mit zwei von einander getrennten Luftkreisläufen, bei welchen der Abluft mithilfe eines sogenannten Wärmetauschers die Wärme entzogen und diese an die Frischluft abgegeben wird.
Für die passive Energiegewinnung ist eine peinlich genau durchgeführte Wärmedämmung unerlässlich.
Um die optimale Funktionalität eines Passivhauses bezüglich der passiven Energiegewinnung zu gewährleisten, muss dieses mit einer sehr sauber durchgeführten Wärmedämmung versehen werden. Bei der Dämmung müssen unbedingt alle eventuellen Wärmeleiter, welche die Wärme ungewollt ins Freie transportieren können, abisoliert werden. Dies gestaltet sich mitunter nicht immer einfach, da Wärmeleiter häufig nicht auf den ersten Blick erkannt werden können.
