Bauweisen beim Holzhaus
Die Blockbauweise stellt die älteste Bauweise für Holzhäuser dar.

Die ersten Holzhütten der frühzeitlichen Menschen wurden zumeist aus massiven Baumstämmen errichtet, welche übereinandergelegt und im Anschluss fixiert wurden. Aus dieser Bauweise für die frühen Blockhäuser entwickelte sich im Laufe der Zeit die Blockbauweise, welche heutzutage für die Errichtung von modernen Blockholzhäusern verwendet wird. Für den Bau von zeitgemäßen Blockwohnhäusern werden grundsätzlich massive Holzbalken verwendet, welche übereinandergelegt und anschließend mithilfe von Spezialverfahren fixiert werden.
Heute finden sich auch weitere Bauweisen, wie die Holztafelbauweise.
Bei der Holztafelbauweise werden die kompletten Außen- und auch Zwischenwände des Holzfertighauses bereits im Werk des Bausatzherstellers vorgefertigt und im Anschluss komplett zum Bauplatz transportiert. Dort angekommen müssen die Wände des Holzhauses lediglich noch aufgestellt und montiert werden. Diese Bauweise bringt den klaren Vorteil einer äußerst kurzen Bauzeit mit sich. Auch können bei der Tafelbauweise die Dämmstoffe ebenfalls bereits im Werk des Herstellers in die Einzelbauteile für die Wände eingebracht werden.
Fachwerkhäuser werden mithilfe der Skelettbauweise errichtet.
Auch die Skelettbauweise stellt eine sehr oft verwendete Bauweise für Holzfertighäuser dar. Mitunter wurde diese spezielle Bauweise durch die Fachwerkhäuser der ländlichen Gebiete Deutschlands bekannt. Des Weiteren wird die Skelettbauweise auch sehr oft für die Errichtung von großen Scheunen verwendet.
Bei der Skelettbauweise wird generell ein Skelett oder Grundgerüst aus massiven Holzbalken errichtet, auf welches im Anschluss Holzbretter für die Innen- und Außenverkleidung aufgebracht werden.
